Häufige Fragen

Wer kann Mistelpräparate verordnen?

Jeder zugelassene Arzt kann Mistelpräparate verordnen.  Adressen von Ärzten erfahren Sie über unsere Homepage www.misteltherapie.at!

Warum müssen Mistelpräparate immer gespritzt werden?

Weil sie in Tablettenform nicht wirken. Die empfindlichen Misteleiweiße, die einen entscheidenden Beitrag zur Wirksamkeit leisten, würden im Magen so verändert, dass sie im Darm dann nicht aufgenommen werden. Deshalb müssen Mistelpräparate, ebenso wie z.B. Insulin, unter die Haut gespritzt werden. Dadurch kommt der Mistelextrakt dort in direkten Kontakt mit wichtigen Zellen des Immunsystems, (z. B. dendritische Zellen), wodurch die immunstimulierende Wirkung ausgelöst wird..

Muss ich die Mistel zu einer bestimmten Uhrzeit spritzen?

Zur Steigerung der Immunaktivität und zur Anregung des Wärmeorganismus ist es empfehlenswert, morgens zwischen 7 und 9 Uhr zu spritzen, weil das der Zeitraum ist, in dem der Körper am besten reagiert. Es gibt aber auch andere Gesichtspunkte, die in bestimmten Fällen für eine Spritze am Abend sprechen. Sie sollten aber möglichst immer die gleiche Tageszeit wählen, die sich in Ihren Tageslauf gut integrieren lässt.

Wichtig ist, dass Sie im Anschluss an die Spritze eine halbe Stunde ruhen.

Wann kann ich mit einer Misteltherapie beginnen?

Sie können jederzeit mit einer Misteltherapie beginnen – am besten direkt nach der Diagnose und noch vor einer geplanten Operation zur Entfernung des Tumors. Sie können aber auch in jedem anderen Krankheitsstadium damit beginnen.

 

Kann ich auch während der Chemo- oder Strahlentherapie spritzen?

Ja, das ist nicht nur möglich, sondern sogar vorteilhaft, weil die Misteltherapie die unerwünschten Begleiterscheinungen einer Chemo- oder Strahlentherapie abmildert. Vor allem die chronische Müdigkeit (Fatigue) tritt unter einer begleitenden Misteltherapie seltener oder nur in abgeschwächter Form auf.

Wichtig: Sie dürfen die Spritze nicht in Körperregionen setzen, die bestrahlt werden, sonst kann sich die Haut dort stark entzünden.

Kann die Misteltherapie die Wirkung anderer Therapien beeinträchtigen?

Nein, im Gegenteil: weil eine Chemotherapie mit einer begleitenden Misteltherapie besser vertragen wird, lässt sie sich eher sogar noch intensivieren und wirkt dann noch besser. Das gilt auch für eine Strahlentherapie. Spezielle Untersuchungen ergaben keinen Anhalt für mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln.

Beeinflusst die Misteltherapie die Tumormarker im Blut?

Die Misteltherapie kann die Bestimmung von Tumormarkern nicht beeinflussen und die Ergebnisse nicht verfälschen. Wenn ein erhöhter Tumormarker unter Misteltherapie abfällt, ist dies als Hinweis zu werten, dass sich der Tumor unter der Behandlung tatsächlich zurückbildet.

Ist die Rötung und Schwellung an der Einstichstelle eine Allergie?

Nein, dies ist eine erwünschte Reaktion, auch eine Verhärtung und Juckreiz sind normal. Der Arzt erkennt daran, dass und wie der Organismus auf die Mistel reagiert. Die Rötung und Schwellung sollte aber nicht größer als 5 Zentimeter im Durchmesser sein. Ist sie das doch, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, ob die Dosis reduziert werden muss. Oft ist auch der Wechsel auf ein Präparat von einem anderen Wirtsbaum (z. B. Tannenmistel) sinnvoll.

Ist es nicht gefährlich, wenn unter der Misteltherapie Fieber auftritt?

Nein, ein moderater Temperaturanstieg ist sogar eine erwünschte und gute Reaktion. Sie zeigt, dass der Organismus auf die Misteltherapie anspricht. Da viele Krebspatienten oft eine verringerte Körpertemperatur haben, ist ein leichter Anstieg als positiv zu sehen, zumal er für eine angenehme Durchwärmung sorgt. 

Wie lange dauert eine Misteltherapie?

Eine Misteltherapie ist grundsätzlich eine langfristige Behandlung. Wie lange die Therapie im Einzelfall dauert, hängt davon ab, wie sich die Krankheit entwickelt, wie Ihr allgemeiner Gesundheitszustand ist und wie Ihr Organismus auf die Behandlung reagiert. Ihre individuelle Therapiedauer besprechen Sie am besten mit Ihrem behandelnden Arzt.

Kann eine Misteltherapie das Tumorwachstum fördern?

Nein, es gibt bisher keinen einzigen Hinweis darauf, dass eine Misteltherapie das Tumorwachstum fördert, auch wenn das immer mal wieder behauptet worden ist. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die Mistel das Tumorwachstum hemmt. Es sind jedoch noch weitere Studien nötig, die dies besser belegen.